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Nächste Generation aus Erwitte

Schäffer stellt auf Agritechnica neue Teleradlader 8620 T-3 und 9640 T-3 vor

Schäffer hat auf Basis von Kundenwünschen zwei neue Teleradlader auf die Beine gestellt. Sie haben größere Kabinen, mehr Eletronik und Bedienkomfort.

Lesezeit: 3 Minuten

Schäffer stellt diese Woche in Halle 6 auf der Agritechnica mit dem 8620 T-3 und 9640 T-3 die nächste Generation Teleradlader vor.

Die neue Komfortkabine "Plus" soll nun deutlich mehr Fahrkomfort und einen erweiterten Funktionsumfang bieten. Eine Reihe neuer Assistenzsysteme würden die Arbeit ab sofort noch effizienter machen. Gleichzeitig erhöhe sich die Arbeitssicherheit dank überwachter Ladevorgänge und einem optimierten Rundumblick, versprechen die Westfalen.

Die Kabine

Die Kabine der beiden Teleradlader wurde neu konzipiert. Sie ist deutlich geräumiger als ihre Vorgänger, bedingt durch eine Erhöhung des Raumvolumens um 8 %.

Herzstück der neuen Kabine ist ein 10-Zoll-Touchdisplay, das die Bedienung der Lader so benutzerfreundlich wie nie zuvor macht. Auf diesem Display können verschiedene Funktionen der Maschinen intuitiv eingestellt und überwacht werden. Ein zusätzliches Soft-Touch-Bedienfeld mit großen Tasten ermöglicht den schnellen Zugriff auf die gängigsten Funktionen wie zum Beispiel das Ansteuern der Scheinwerfer.

Die Lenksäule ist per Fußpedal in Höhe und Neigung verstellbar. Alle Pedale sind hängend angebracht – ein deutlicher Vorteil bei der Steuerung des Laders und der Reinigung des Kabinenbodens. Ein beleuchteter Aufstieg, eine größere Türöffnung und zusätzliche Handgriffe erleichtern den Einstieg.

Sicherheit mit dynamischer Lastmomentkontrolle

Die Sicherheit war ein zentrales Anliegen bei der Entwicklung der neuen Teleradlader. Die Maschinen sind serienmäßig mit einer dynamischen Lastmomentkontrolle ausgestattet, die die Ladevorgänge kontinuierlich überwacht und somit die Sicherheit deutlich erhöht.

Die Beleuchtung der Maschinen wurde ebenfalls verbessert. Sowohl die Arbeits- als auch die Fahrscheinwerfer sind ausschließlich mit energiesparenden LED-Leuchten ausgestattet, die für eine bessere Ausleuchtung sorgen. Zusätzlich sind die Rückspiegel geteilt, was die Sicht im Nahbereich verbessert und die Sicherheit weiter erhöht. Zum besseren Rundumblick tragen ebenso das größere Sichtfenster im Dach und die nach hinten flach abfallende Motorhaube bei.

Bessere Bedienung

Zusammen mit der neuen Kabine halten einige neue Funktionen Einzug bei den Schäffer Teleradladern, die den Arbeitsalltag erleichtern werden. Für maximale Effizienz bei den unterschiedlichen Ladetätigkeiten wurden verschiedene Benutzerprofile für die Arbeitshydraulik vordefiniert.

Der „Fast-Modus" eignet sich zum Beispiel für schnelle Ladevorgänge von Strohballen oder Schüttgütern, während der „Slow-Modus" ideal geeignet ist für präzise Arbeiten wie das Versetzen von Paletten.

Die Funktionen lassen sich laut Schäffer intuitiv über das Touchdisplay auswählen. Hierüber werden ebenso die neuen optionalen Assistenzsysteme ausgewählt. Dazu gehören zum Beispiel eine Ölmengenregulierung für die Zusatzhydraulik und eine Komfortbedienung für den Teleskoparm mit automatischer Rüttelfunktion, Werkzeugpositionierung und Werkzeugentleerung. Auch das Bild der optionalen Rückfahr- und Frontkamera wird über das große Display ausgegeben.

Genug Leistung

Beide neuen Teleradlader haben ihre Hydraulikleistung dank einer leistungsstärkeren Load-Sensing-Anlage deutlich verbessert. Ansonsten bleiben die Leistungskennzahlen unverändert im Vergleich zu ihren Vorgängern.

Der 102 oder 129 PS starke 8620 T-3 hebt Lasten von bis zu 4,2 t auf eine Höhe von 5,20 m. Die 2,77 m hohe Maschine besitzt – je nach Ausstattung – ein Einsatzgewicht zwischen 7 und 8 t.

Der 9640 T-3 hat ein Einsatzgewicht zwischen 8,4 und 9,7 t und einen 143 PS starken Motor. Der Lader ist 2,83 m hoch, weist eine Hubkraft von 4,2 t auf und bringt es auf eine Hubhöhe von 5,40 m.

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